Jim Zemlin, Executive Directory der Linux Foundation, setzte sich in seiner Keynote auf der Linux- und CloudCon in Düsseldorf durchaus kritisch mit dem Thema Open-Source-Software auseinander. Sicherheitslöcher und Bugs wie in OpenSSL, OpenSSH und Bash seien direkt für den Endanwender spürbar und vor allem auf fehlende Ressourcen bei den einzelnen Projekten zurückzuführen, so Zemlin.
Die Core Infrastructure Initiative (CII) wurde daher vor mehreren Monaten von der Linux Foundation ins Leben gerufen, um für Linux kritische Kernkomponenten besser zu unterstützen. Immer mehr Untermehen und Konzerne treten dieser Initiative bei. Die neusten Mitglieder wurden heute im Rahmen der Messe in Düsseldorf vorgestellt, zu ihnen gehören Amazon, Cisco, Google, HP, IBM, Intel, Microsoft, Qualcomm, Huawai, VMWare, Adobe und SalesForce. Sie wollen ausgewählten Open-Source-Projekten Unterstützung zukommen lassen.




