Wikileaks veröffentlich Spionagesoftware

Wikileaks hat Spyware des deutschen Herstellers von Spionagesoftware Thinfischer ins Netz gestellt.

Wikileaks veröffentlicht die Daten aus dem jüngsten Hack eines Finfisher-Servers auf seiner Plattform,zusammen mit einer Reihe von Broschüren, Videos und Handbüchern. Bei den publizierten Programmen handelt es sich zum Teil um Linux-Software wie Finfisher Relay und Finspy Proxy. Die Software dient dazu, die Daten von Rechnern zu sammeln, die mit Finspy-Software infiziert sind. Dabei verschleiert die Software die sammelnden Server und leitet die Daten an einen zentralen Finspy-Master-Server weiter. Bei Wikileaks sind außerdem zwei Windows-Versionen der Spionagesoftware Finspy online.

Wikileaks glaubt, dass Finfischer nach konservativer Schätzung bislang mit dem Verkauf von Lizenzen seiner Software einen Gewinn von 50 Millionen Euro erwirtschaftet hat.

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