Das Marktforschunsunternehmen Gartner prophezeit: Bis zum Jaht 2022 hat jeder durchschnittliche Haushalt bis zu 500 intelligente Geräte.
Beflügelt von den sinkenden Kosten für Sensoren und Kommunikationstechnik erwartet Gartner eine dramatische Entwicklung bei intelligenten Hausgeräten im nächsten Jahrzehnt. “Wir erwarten, dass Hausgeräte auf breiter Front in dem Sinne “smart” werden, als dass sie Sensoren, Intelligenz und die Fähigkeit zu gewöhnlich drahtloser Kommunikation kombinieren”, sagt Nick Jones, Vice President und Distinguished Analyst bei Gartner. “Fortgeschrittenere Geräte werden sowohl Messwerte erfassen als auch Fernsteuer-Funktionen haben. Der Preis wird dabei keine große Rolle spielen, denn die Kosten für die Eingliederung eines Hausgeräts in das Internet der Dinge werden auf lange Sicht nur einen Dollar betragen.”
Die Anzahl intelligenter Devices wird zuerst nur allmählich steigen, weil größere Haushaltsgeräte seltener ausgetauscht werden. Ein ausgereifter smarter Haushalt ist deswegen nicht vor 2020 oder 2025 zu erwarten. Die Produkte werden vielfältiv sein und von Media-Centern und Fernsehern bis zu Küchenherden und Waschmaschinen reichen und weiter Sicherheitstechnik, Transporttechnologien oder Fitness Equipment umfassen.
Eine Schlüsselfähigkeit der smarten Geräte wird die drahtlose Kommunikation sein. Gartner erwartet, dass hier Wi-Fi, Bluetooth, ZigBee, Mobilfunk und verschiedene proprietäre Netzwerktechnologien ihren Platz finden. Das wird eine Reihe von Gateways und Adaptern nötig machen. Viele smarte Geräte werden zudem mobil sein. Dadurch ergibt sich hier auch ein Markt für die Entwickler von Batterien oder Technologien wie das drahtlose Laden.
Ungeachtet der vielfältigen neuen Geschäftsmöglichkeiten in diesem Umfeld gilt es laut Gartner aber auch noch, den Anwender vom Nutzen dieser Technik zu überzeugen. So gäbe es beispielsweise schon lange etwa fernsteuerbare Dimmer für Beleuchtung, doch hätten sie sich bislang außerhalb einer technik-affinen Szene kaum verbreitet, weil die Anwender in ihnen keinen Nutzen sehen.




Ja klar, zur Zeit des Bauhaus glaubte man es würde keine unmotorisierte Tür mehr im Haus geben und alles ist automatisiert. Und was ist passiert? Nix. Nur weil was geht, setzt es sich noch lange nicht durch. Ich sollte mal Gartner mit meinem ISDN-Bildtelefon anrufen und denen Bescheid geben.