Datenpanne auf Bugzilla-Testserver

Bereits letzte Woche wurde bekannt, dass Entwickler von Mozilla aus Versehen private Daten von 97 000 Nutzern auf öffentlich zugänglichen Testservern gelagert hatten.

Ab dem 4. Mai 2014 hätten die Daten von 97 000 Nutzern laut einem offiziellen Blogeintrag drei Monate lang auf dem Server gelegen. Zu den verfügbaren Daten gehörten unter anderem verschlüsselte Passwörter und E-Mail-Adressen. Dorthin gelangt waren die Datenbank-Dumps im Zuge einer Migration von Testservern für die Test-Builds von Bugzilla.

Laut Mozilla unterschreiben die Entwickler zwar beim Anlegen dieser Passwörter, dass diese unsicher sind und nicht woanders verwendet werden sollten, ob sie sich an ihr Versprechen halten, steht jedoch auf einem anderen Blatt.

Das Projekt hat sich für die Panne entschuldigt und nun sämtliche Passwörter des Test-Bugzilla-Systems zurückgesetzt, Anwender müssen sich dort neu registrieren. Zugleich wurden die betroffenen User angeschrieben und zum Ändern ihres Passworts aufgefordert und die Tests hat das Projekt derart geändert, dass sie keine Datenbank-Dumps mehr benötigen.

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