Cloud-Security-Leitfaden von Red Hat

Bestandsaufnahme, Zertifizierung, Compliance, Datenschutz und Risikokontrolle: Das sind Red Hat zufolge Kernbestandteile des sicheren Cloud-Betriebes. Der wirkt auch aus der Technik heraus ins Unternehmen und verlangt Kontrollen auch beim Anbieter.

“Entscheidet sich ein Unternehmen für einen Cloud-Anbieter, dann spielen vertrauensbildende Maßnahmen eine zentrale Rolle. Sind die Kontrollmechanismen zwischen dem Cloud-Provider und dem Kunden eindeutig geregelt und verlässlich, entsteht auch Vertrauen”. Das sagt Frederik Bijlsma, EMEA Business Unit Manager Cloud bei Red Hat bei der Vorstellung des Cloud Security Leitfadens seiner Firma. 

Weniger Outsourcing, mehr Multi-Source

In sechs Punkten listet der Distributor aus Raleigh die Kernkriterien, die seiner Meinung nach elementar sind für die Sicherheit von Cloud-Produkten im Unternehmenseinsatz. Der Best-Practice-Leitfaden spannt angesichts der Tendenzen zu immer weniger Outsourcing und hin zur Multi-Source-Strategie (immer mehr Firmen legen sich nicht mehr auf einen Provider fest) den Bogen von der Bestandsaufnahme der eigenen IT über die Überprüfung der Zertifizierungen des Providers bis zur regelmäßigen Kontrolle dieses Dienstleisters und dessen IT-Security.

Datenschutz

Ebenso regelmäßig zu prüfen sei die Einhaltung der Datenschutzgesetze sowie die “Konsistenz hybrider Infrastrukturen”. Damit meint Red Hat, “ob das Management und die Upgrades von Workloads beim Provider in einer Weise erfolgen, die mit Workloads an anderen Orten übereinstimmt und integrierbar ist.” So soll sichergestellt sein, dass sich Aufgaben leichter zwischen Angeboten migrieren lassen.

Zu guter Letzt bedarf es Richtlinien zur Überwachung, Steuerung und Risikokontrolle, was Red Hat zufolge belegt, wie das Cloud Computing aus der Technik heraus bis in die Unternehmensorganisation wirkt.

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