DFN-CERT-2014-1118 Zarafa: Mehrere Schwachstellen ermöglichen das Ausspähen von Informationen [Linux][Fedora]

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

bitte beachten Sie die folgende Sicherheitsmeldung.

Betroffene Software:

Zarafa < 7.1.10 Betroffene Plattformen: Red Hat Fedora 19 Red Hat Fedora 20 Ein lokaler, nicht authentisierter Angreifer kann diese Schwachstellen zum Ausspähen von Informationen nutzen. Patch: Fedora Security Update FEDORA-2014-9768 https://admin.fedoraproject.org/updates/FEDORA-2014-9768/zarafa-7.1.10-4.fc19

Patch:

Fedora Security Update FEDORA-2014-9754

https://admin.fedoraproject.org/updates/FEDORA-2014-9754/zarafa-7.1.10-4.fc20

CVE-2014-5450: Schwachstelle in Zarafa’s Lizenzierungsprogramm ermöglicht
das Ausspähen von Informationen

Es besteht eine Schwachstelle in Zarafa’s Lizenzierungsprogramm. Das
Programm legt Lizenzkeys im Verzeichnis “/etc/zarafa/license/” ab, welches
für lokale Benutzer world-executable (für alle ausführbar) ist. Ein lokaler,
nicht authentifizierter Angreifer kann die Schwachstelle ausnutzen um
Lizenzkeys zu lesen oder zu kopieren.

CVE-2014-5449: Schwachstelle in Zarafa’s WebAccess ermöglicht das Ausspähen
von Informationen

Zarafa’s WebAccess enthält eine Schwachstelle hinsichtlich nicht ausreichend
restriktiver Dateiberechtigungen der Verzeichnisse
“/var/lib/zarafa-webaccess/tmp/” und “/var/lib/zarafa-webapp/tmp/”. Diese
Verzeichnisse sind für lokale Benutzer world-readable (für alle lesbar). Ein
lokaler, nicht authentifizierter Angreifer kann die Schwachstelle dazu
ausnutzen, temporär gespeicherte E-Mail-Anhänge auszulesen.

CVE-2014-5448: Schwachstelle in Zarafa ermöglicht das Ausspähen von
Informationen

Es besteht eine Schwachstelle in der Groupware Zarafa, die auf nicht
ausreichend restriktiven Berechtigungen des Verzeichnisses /var/log/zarafa
beruht. Abhängig vom Loglevel, kann ein lokaler Angreifer Informationen über
E-Mail-Betreff, Sender- und Empfängeradressen sowie ggfls. im Klartext
vorliegende und Passworte enthaltende Protokolle von IMAP, POP3,CalDAV und
iCal auslesen.

CVE-2014-5447: Schwachstelle in Zarafa’s WebAccess ermöglicht das Ausspähen
von Passworten

Es besteht eine Schwachstelle in Zarafa’s WebAccess, die auf einer
unzureichenden Behebung der Schwachstelle CVE-2014-0103 beruht. Die beiden
Konfigurationsdateien “zarafa/webaccess-ajax/config.php” und
“zarafa/webapp/config.php” haben eine nicht ausreichend restriktive
Dateiberechtigung. Ein lokaler, nicht authentifizierter Angreifer kann die
Schwachstelle dazu ausnutzen, symmetrisch verschlüsselte Passworte zu
entschlüsseln.

Referenzen:

Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Portal unter:
https://portal.cert.dfn.de/adv/DFN-CERT-2014-1118/

Fedora Security Update FEDORA-2014-9768:
https://admin.fedoraproject.org/updates/FEDORA-2014-9768/zarafa-7.1.10-4.fc19

Fedora Security Update FEDORA-2014-9754:
https://admin.fedoraproject.org/updates/FEDORA-2014-9754/zarafa-7.1.10-4.fc20

Schwachstelle CVE-2014-5447 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2014-5447

Schwachstelle CVE-2014-5448 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2014-5448

Schwachstelle CVE-2014-5449 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2014-5449

Schwachstelle CVE-2014-5450 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2014-5450

(c) DFN-CERT Services GmbH, all rights reserved!
Die Weiterverbreitung ist mit Hinweis auf den Copyrightinhaber innerhalb der
eigenen Einrichtung erlaubt. Eine darüber hinausgehende Verbreitung bedarf
des schriftlichen Einverständnisses des Rechteinhabers.

Nach oben