Die französische User-Gruppe HP-Interex France setzt sich in einem offenen Brief an HPs CEO Meg Whitman für eine länger anhaltende Unterstüzung von OpenVMS ein.
HP hatte bereits vor einiger Zeit einen langsamen Abschied von seinem Betriebssystem OpenVMS angekündigt, das seit fast 40 Jahren auf VAX und Maschinen mitr Alpha- und Itanium-Architektur läuft. Auf den Integrity i2 Servern sollte OpenVMS zuerst nur bis 2020, dann bis 2025, aber ohne neue Patches unterstützt werden. Auf den neueren Integrity i4 Servern kommt es gar nicht mehr zum Einsatz.
Der OpenVMS-Consultant Gerard Calliet verweist nun im Namen der User-Gruppe darauf, dass das Betriebssystem eine große Rolle im Transportwesen, Gesundheitswesen und sogar in französischen Kernkraftwerken spiele. Diese Software sei das Resultat jahrzehntelanger Entwicklung, die oft spezielle Funktionen des Betriebssystems nutze, die es anderswo nicht gäbe. Da HP das Betriebssystem nicht auf die neueste Itanium-Plattform i4 portiere, seien die Anwender gezwungen, alte i2-Systeme zu kaufen, die nicht die erforderliche Leistung brächten.
EIne offizielle Reaktion von HP auf das Schreiben ist noch nicht bekannt.



