Audio-Server Mopidy in Version 0.19.0

Mopidy, ein in Python geschriebener Audioserver, ist in Version 0.19.0 erschienen. Die ersetzt den Mixer von Gstreamer durch eine Eigenentwicklung und macht die Webclients mit Pip installierbar.

Mopidy spielt Musik von lokalen Festplatten sowie Radiostreams ab. Über Erweiterungen lassen sich jedoch auch Cloud-Dienste wie Spotify, Soundcloud und Google Play Music ergänzen, zudem läuft die Software auf dem Raspberry Pi.

Mopidy dient dabei nur als MPD- und HTTP-Server, die Clients laufen plattformübergreifend im Browser. Zu den Highlights der neuen Version 0.19.0 gehört, dass sie nun auf die Gstreamer-Mixer verzichtet, weil dieser keine Lautstärkenkontrolle unterstützt. Mixers lassen sich nun unabhängig von Gstreamer über Erweiterungen einbinden.

Als neues Backend API setzt Version 0.19.0 zwingend das in Version 0.18 eingeführte voraus, einige in Version 0.18 überholte Funktionen haben die Entwickler nun entfernt. Verbessert wurde indes die Unterstützung für MPD, den Musc Player Daemon sowie für das HTTP-Frontend. Letzteres verwendet nun Tornado, was einige Corner Cases beheben soll. Webclients lasse sich nun als Mopidy-Erweiterungen packen und über Pip installieren.

Nicht zuletzt gibt es Änderungen an der Javascript-Bibliothek Mopidy.js in Version 0.4.0. Herunterladen sich Mopidy über Github, eine detaillierte Liste sämtlicher Änderungen für die aktuelle Version zeigt das Changelog.

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