Mozilla hat festgestellt, dass sich das schon betagte JPEG-Format weiter optimieren lässt und kann nun mit Mozjpeg 2.0 einen ersten Erfolg in der Entwicklung vorweisen.
Anfang März hatte Mozilla das Mozjpeg-Projekt vorgestellt, mit dem ehrgeizigen Ziel angetreten ist, einen produktionsreifen JPEG-Encoder zu erzeugen, der die Kompression verbessert, ohne die Kompatibilität mit vorhandenen Decodern aufzugeben. Dadurch sollen Seiten schneller laden und weniger Datendurchsatz entstehen. Mit Mozjpeg 2.0 stellt Mozilla nun ein erstes Resultat vor.
Verglichen mit der Libjpeg-turbo reduziert Mozjpeg 2.0 die Dateigrößen von Baseline und Progressive JPEGs jeweils um durchschnittlich fünf Prozent. Facebook hat bereits laut Blogeintrag bereits angekündigt, Mozjpeg 2.0 auf den eigenen Seiten zu testen und zugleich 60.000 US-Dollar investiert, um aktuelle und künftige Entwicklungen zu sponsern.
Als Hauptfeatures der neuen Version bezeichnen die Entwickler die Trellis-Quantisierung. Zu den weiteren Optimierungen gehört, dass Cjpeg nun auch JPEG-Input akzeptiert. Die Mozilla-Entwickler haben Optionen ergänzt, um die Metriken PSNR, PSNR-HVS-M, SSIM und MS-SSIM zu modifizieren. Nicht zuletzt generiert die Mozjpeg nun einen einzigen DC-Scan, um die Kompatibilität mit Photoshop zu bewahren.




