Bit-Auth: Authentifizierung per Bitcoin-Protokoll

Mit Bit-Auth schlägt der Bitcoin-Bezahldienst Bitpay vor, einen passwortlosen, dezentralen Authentifizierungsdienst einzuführen, der auf die Kryptografie des Bitcoin-Protokolls vertraut.

Bei dem Verfahren greife man auf Bitcoin-Kryptographie zurück, die bereits Milliardenbeträge sicher verwalte, so Bitpay. Weil der Dienst auf dem Server keine Passwörter ablege, fehle hier die Möglichkeit einer Kompromittierung. Der Server überprüft dabei zunächst eine vom Client erstellte Signatur, anschließend den versendeten Public Key. Er wertet dann die System Identification Number (SIN) des Clients aus, die auf dem Schlüsselpaar basiert und bringt in Erfahrung, ob letzterer auf die Ressource zugreifen darf.

Die Vorteile laut Anbieter: Man-in-the-middle-Angriffe sind unmöglich, weil die Software jede Anfrage signiert. Eine Nonce ist Teil der signierten Daten, um Replay-Attacken zu verhindern. Die eingesetzte Elliptic-Curve-Kryptografie sei wesentlich performanter als RSA, und nicht zuletzt brauche man den privaten Key nicht zum Austausch mit dem Server.

Der bislang vorhandene Quellcode zur Software lässt sich unter MIT-Lizenz auf Github betrachten, Beispielcode für einen Client und einen Server liefert die dortige README-Datei.

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