Banken, Behörden und Unternehmen gehören zu den Opfern einer Hacker-Attacke, die unter dem Namen “Projekt Hellfire” mehr als eine Million Nutzerdaten aus Webseiten gestohlen haben soll.
Der Sicherheitsdienstleister Imperva schlägt Alarm: Laut einer Pressemitteilung haben Hacker im Rahmen der Protestoffensive “Project Hellfire“, die sich gegen Banken und Politiker richtet und Anonymous nahesteht, zahlreiche Webseiten gehackt und die Daten anderen Hackergruppen zur Verfügung gestellt. Als Einfallstor dienten dabei meist unsichere Passwörter, kombiniert mit Schwächen von Web-CMS.
Vergeltung über SQL Injection
Dem Team Ghostshell zufolge ist die Aktion eine Vergeltung für die Festnahme zahlreicher Hacker und sei meist über SQL-Injection erfolgt. Einzelne Datensätze haben alleine mehr als 30.000 Einträge umfasst, darunter auch “Login-Daten von Administratoren, Benutzernamen und Passwörter sowie Dokumente. […] Bei einem erheblichen Teil der gestohlenen Daten handelt es sich um Kredit- und Kontoinformationen.”, schreibt Imperva. Im Imperva Security Blog schildert Sicherheitsstratege Rob Rachwald den Angriff detailliert.



