Ein Update für den proprietären VoIP-Client Skype behebt unter anderem Probleme beim Anzeigen von Videobildern.
Bei einigen Linux-Anwendern war bei der ersten Ausgabe der Beta das Bild schwarz geblieben, obwohl der Treiber für die Webcam funktionierte. In einem Blog-Eintrag erklärt Ryan Hunt, der die Entwicklung des Linux-Clients als Projektleiter überwacht, dass Skype nun auch die Möglichkeit unterstützt, dass X11 diese Fenster zeichnet (non-accelerated X11 overlay output). Allerdings skaliert das Bild mit der X11-Videoausgabe noch nicht auf die volle Bildschirmgröße.
Das X11-Feature hilft Benutzern, die Systeme ohne Xv-Unterstützung nutzen. Bei Xv handelt es sich um die Video-Erweiterung des X-Window-Systems. Skype braucht offensichtlich mehrere Xv-Ports, um das eigene und das Bild des Gesprächspartners anzuzeigen. Der Befehl "xvinfo" zeigt die Anzahl der Ports auf dem eigenen System.
Neben den Fehlerkorrekturen am Video Output gibt Skype 2.0 nun auch mehr Debugging-Meldungen auf der Konsole aus. Das hilft technisch versierten Nutzern beim Aufspüren von Fehlern, zugleich finden die Entwickler von Skype schneller heraus, wo bei den Benutzern der Schuh drückt.
Zusätzlich gibt es noch eine ganze Latte weiterer kleiner Fehlerkorrekturen, welche die Release Notes auf der Skype-Webseite auflisten. Sie betreffen vor allem Änderungen an der Benutzeroberfläche des VoIP-Clients.
Open Source Datenintegration in der Praxis: Fallstudien und Anwendungsbeispiele (Folge 2)
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