Die in diesem Jahr erstmals unter dem neuen Titel Nagios World Conference Europe ausgetragene Veranstaltung rund um die Monitoring-Lösung lockte nach Angaben des Veranstalters Würth Phoenix rund 400 Besucher nach Bozen.
Mit der Ausrichtung als zentrale Veranstaltung für europäische Anwender und Hersteller der Open-Source-Lösung ist die eintägige Konferenz in Zusammenarbeit mit dem Nagios-Gründer Ethan Galstad entstanden, der schon im vergangenen Jahr beim Vorläufer zu Gast war. Würth Phoenix ist eine auf IT-Lösungen spezialisierte Tochter des Würth-Konzerns.
Dass sich rund um Nagios als Kernprodukt eine Vielzahl von Plugins und Anwendungen scharen, schlug sich dann auch in der Veranstaltung nieder: Ton Voon von der Firma Opsview, die eine eigene Monitoring-Lösung anbietet, die unter anderem Nagios-Tools integriert, sagte: “Kunden wollen ein fertiges Produkt und keine Ansammlung von Teillösungen, die erst in mühsamer Projektarbeit zusammengefügt werden müssen”.
Die Firma Linbit aus Wien stellte die Linux-Speicherlösung DRBD vor, der Universitätsdozent Luca Deri aus Pisa das auf Libpcap basierende Open-Source-Netzwerktool Ntop und die Firma OTRS die Neuerungen ihres gleichnamigen Ticketsystems.
Die Veranstalter zeigten sich mit der Konferenz zufrieden und möchten weitermachen. “Die Kombination aus Business-Themen und tiefergehenden technischen Erkenntnissen für Administratoren und Entwickler scheinen kein Widerspruch zu sein. Eine Folgekonferenz ist bereits in Planung,” resümiert Hubert Kofler, Geschäftsführer von Organisator Würth Phoenix.




