Die neue Release beherrscht Fuzzing und kann dabei auch Tokens der Webanwendung nachahmen. Ein neuer Daemon-Modus lässt die Anwendung ohne ihr Java-GUI laufen und lässt sich über ein Web-API steuern. Daneben kann der Anwender ZAP nun über die Bean Shell mit Java-artigen Skripten automatisieren. Die Entwickler haben zudem die SSL-Unterstützung verbessert, so dass der Proxy nun ein eigenes Root-Zertifikat besitzen kann. Weitere Details finden sich in den Release Notes.

Der Zed Attack Proxy dient zum Durchführen manueller und automatisierter Sicherheitstests gegen Webanwendungen und stammt vom Open Web Application Security Project (OWASP). Die Software läuft unter Linux, Windows und Mac OS X, sofern Java 1.6 vorhanden ist. ZAP 1.3.0 ist unter Apache License 2.0 lizenziert und steht auf einer Google-Code-Seite zum Download bereit.