Yast soll ein neues Aussehen erhalten
Das Opensuse-Projekt sammelt Ideen zur visuellen Neugestaltung seines Verwaltungstools Yast.
Als Motivation für die Neugestaltung nennt Yast-Entwickler Stefan Hundhammer zum Beispiel zu viele Symbole, eine teilweise unklare Sortierung oder Abgrenzung der einzelnen Module. Diese und andere Kritikpunkte hätten sich in Usability-Umfragen und auf Mailinglisten angesammelt. Gefragt sind nun vor allem ganz neue Blickwinkel: "Vielleicht gibt es eine andere Möglichkeit, als einfach viele Bildchen in ein Fenster zu packen", regt Hundhammer an. Vorschläge sind willkommen.
So sieht das Yast-Control-Center bislang aus: Zuviele Icons, unklare Zuordnung, finden Benutzer und Entwickler bei Opensuse.
Auf der allgemeinen Opensuse-Mailingliste hatte zuerst Thomas Göttlicher von Suse dazu aufgerufen, sich an einer Ideensammlung für ein neues Aussehen von Yast zu beteiligen. Als daraufhin eine große Diskussion ausbrach, die den Fokus stark erweiterte und bereits Neuprogrammierungsprojekte für Yast erörterte, folgte ein zweiter Versuch des Yast-Entwicklers Stefan Hundhammer: Es gehe ausschließlich um ein neues Design der Qt-Oberfläche des Yast-Kontrollzentrums.
So sieht ein Brainstorming der Yast-Entwickler aus. Die Module unter Miscellaneous entziehen sich bislang den gegebenen Kategorien.
Es hat bereits ein eigener Workshop zum neuen Sortieren der Module stattgefunden (Card Sort Study). Auf der Wikiseite von Opensuse zum neuen Kontrollzentrum sind umfassend Vorschläge und Umsetzungsideen dokumentiert.





