Wind River bringt eigenes Android auf den Markt

Über das Standard-Android hinaus bringt Wind River bei seiner eigenen Android-Plattform Drittanbietersoftware und Hardware-Anpassungen sowie natürlich kundenspezifische Erweiterungen und Support in Stellung.

Der Embedded-Spezialist Wind River will mit Anpassungen an Hardware und eigenem Android-Branding bei Mobilfunkanbietern punkten .

Wind River umwirbt Hersteller von Mobiltelefonen mit eigenen Testläufen und Optimierungen, die das Wind-River-Android besonders verlässlich machen sollen. Besonders gut soll es auf Omap-3-Plattformen laufen, aber auch andere Boards stellen für das Mobil- und Embedded-Entwicklerhaus kein Problem dar. Bereits an Bord soll sich Software von Adobe (Flash), Packetvideo (Multimedia-Player) und Red Bend (Firmware per Funk) befinden, mit denen Wind River zusammenarbeitet. Neue Versionen des Windriver-Android sollen vierteljährlich sowie passend zu Android-Updates herauskommen. Natürlich verkauft das Intel-Unternehmen auch weltweiten Support für sein Handy-Betriebssystem. Zu Preisen ließ es nichts verlauten.

Wind River hat sich auch bisher schon im Kundenauftrag mit Android beschäftigt. Als Komponenten seines nun neuen, eigenen Android-Angebots gibt Wind River an, die Advanced Linux Sound Architecture (ALSA) für das konkrete Board mit Android zu optimieren und andere Anpassungen der Hardware hinsichtlich Multimedia und Bootzeit vorzunehmen. Der Hersteller kann von Wind River eigene Start- und End-Screens einbauen lassen sowie erweiterte Funktionen wie Gesten für Anrufe oder SMS-Schreiben. Ein weiteres Beispiel ist geändertes Telefonverhalten, etwa wenn eine Taste lange oder kurz gedrückt wird.

Über das Standard-Android hinaus bringt Wind River bei seiner eigenen Android-Plattform Drittanbietersoftware und Hardware-Anpassungen sowie natürlich kundenspezifische Erweiterungen und Support in Stellung.

Über das Standard-Android hinaus bringt Wind River bei seiner eigenen Android-Plattform Drittanbietersoftware und Hardware-Anpassungen sowie natürlich kundenspezifische Erweiterungen und Support in Stellung.

Mit Texas Instruments, die ebenso wie Wind River Mitglied bei der Open Handset Alliance sowie der Limo Foundation ist, arbeitet das vor kurzem von Intel gekaufte Embedded-Unternehmen in strategischer Partnerschaft unter anderem an Android und Omap. Zuletzt machte das Unternehmen ARM im November 2009 ein eigenes Android-Projekt bekannt. Qualcomm hingegen hält es mit seiner neuen Entwicklungsabteilung allgemeiner mit “Open-Source-Plattformen” und legt sich nicht auf Android fest.

Das Linux-basierte Mobilfunkbetriebssystem hat im September mit Version 1.6 seine Multimediafähigkeiten verbessert, beim letzten Major-Update auf 2.0 kamen zum Beispiel Multiaccount- und Synchronisationsfunktionen hinzu. Die neueste Version ist Android 2.0.1.

E-Mail Benachrichtigung
Benachrichtige mich zu:
0 Kommentare
Älteste
Neuste Beste Bewertung
Inline Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
Nach oben