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Wavemaker 6.0 automatisiert SaaS-Accounts

Die neue Version der Software für Drag-and-Drop-Webentwicklung in Java ermöglicht in der Kaufversion automatische Mieter-Accounts für Software as a Service.

Nachdem das WYSIWYG-Ajax-Entwicklerstudio zuletzt die Fähigkeit zum Ein-Klick-Deployment in Amazons Cloud aufgenommen hatte, sollen nun kommerzielle Anwender der Java-Software auch per Klick mehrere getrennte Mieter-Zugriffe auf die von ihnen entwickelte Software-as-a-Service zulassen können.

Zu den Neuerungen gehört außerdem eine bessere Anpassungsmöglichkeit der in der letzten Version eingeführten Dojo-Widgets. Verbessert hat das hinter dem Projekt stehende Unternehmen dann noch die Logout-Funktion mit der neuen "wm.LogoutVariable", mit der der Webentwickler seinen zukünftigen User nach dem Logout auf die Startseite seiner Rich Application schicken kann, sowie den Umgang mit ausgelaufenen Sessions mittels neuer Auffangfunktion.

Wavemaker gibt als quelloffene Software unter der Apache License 2.0 als RPM- und Debianpaket, letzteres in 32 und 64 Bit. Auf der Downloadseite ist auch der rund 250 MByte Sourcecode-Tarball verlinkt. Die technische Dokumentation der Software, mit der sich Webanwendungen wie Webseiten in einem WYSIWYG-Editor zusammen klicken lassen, ist recht umfassend, aber nicht besonders systematisch. Dafür erleichtern Tutorials, Screencasts und Beispiele den Zugang zu dem Entwicklerstudio.

Die kommerzielle Lizenz kostet zwischen 500 und 1000 US-Dollar pro Entwickler und Jahr und berechtigt zu Supportanfragen sowie Sonderfunktionen wie zum Beispiel rollenbasierter Zugang oder auch die Anbindung kommerzieller Datenbanken wie Oracle und IBM DB2. Auch LDAP-Autorisierung gilt als kommerzielles Addon.

(Anika Kehrer)
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