Die Entwickler haben nicht nur Bugs gefixt, sondern dem Player auch einige neue Features spendiert. So kann der Flash Player 10 neben verschiedenen neuen, in Adobes Programmiersprache Pixel Bender realisierten, grafischen Filtern und Effekten auch interaktive 3D-Animationen abspielen. Die Text-Engine kennt neue Schrifteffekte, zum Beispiel Ligaturen und vertikal bzw. von rechts nach links geschriebene Texte. Ein Farbmanagement arbeitet mit den ICC-Farbprofilen des Monitors zusammen und soll dafür sorgen, dass Farben in Grafiken so dargestellt werden, wie es sich der Entwickler vorstellt.

Zusätzlich unterstützt der Flash Player 10 Video4Linux v2 (V4L2), Mozillas Network Security Services (NSS), den Windowless-Mode (transparent und opak) unter Linux, große Bitmaps mit bis zu 4096x4096 Pixeln sowie Limited Fullscreen Keyboard Access.

Linux-Anwender können ihn auf den Seiten von Adobe Labs herunterladen. Es gibt neben einem DEB-Paket für Ubuntu Hardy Heron ein RPM, sowie ein TAR.GZ-Archiv.

Wer den Player probieren will, sollte erfahrungsgemäß die alte Version deinstallieren. Vermutlich dürfte es in absehbarer Zeit die Möglichkeit geben, die neue Version über den Paketmanager derjenigen Distribution zu installieren, die nicht-freie Software vorhalten.