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Uni-Projekt bringt Open-Source-Entwickler und Geldgeber zusammen

Das Institut für angewandte Informatik an der Uni Leipzig hat die Online-Plattform cofundos.org gestartet, auf der jeder Software-Projekte vorschlagen kann. Entwickler werden nach Gebot bezahlt. Die fertige Software wird als Open Source lizenziert.

Das Projekt möchte einen Markt für die bezahlte Umsetzung von Open-Source-Ideen schaffen. Nach eigenen Angaben möchten die Initiatoren Ideengeber, Entwickler und zahlungsbereite Interessenten zu einer Community verbinden. Vorgeschlagene Projekte sollen auf dem Wege von Diskussion und gemeinsamer Spezifizierung zu einem Status gelangen, an dem Interessierte Gebote für das Ergebnis abgeben.

Daraufhin melden sich Entwickler, machen ihrerseits ein Angebot in Sachen Finanzen, und werden von den Bietern gewählt. Wer mehr bietet, hat mehr Stimmrecht bei der Auswahl des Entwicklers und bei der Abnahme des Produkts. Die fertige Software muss unter eine Lizenz gestellt werden, die den Bedingungen der Open Source Initiative (OSI) entspricht.

Den offiziellen Launch der Plattform hat Sören Auer, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für angewandte Informatik (InfAI) an der Universität Leipzig, in seinem Blog bekannt gegeben. Das InfAI betreibt die Plattform. Unterstützer sind das Softwiki-Forschungsprojekt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung sowie die Wiener International Assiciation of Online-Engineering (IAOE).

(Anika Kehrer)
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