Heute geht der Ubuntu Developer Summit (UDS) in Brüssel zu Ende, der für Canonical- und Community-Entwickler die Weichen für die nächste Ubuntu-Release 10.10 stellt. Unsere Bildergalerie bringt die vergangene Woche näher .
Übergreifende Themen in Keynote-Referaten, Einzelthemen in Arbeitssitzungen. Freenode-Chatter per Beamer, Firmen- und Community-Entwickler per unmoderiertem Wortbeitrag. Prost am Abend, Grummeln am Morgen. Außenrum belgischer Wald, innen handgemachte Ad-hoc-Bandmusik. Die Redaktion war bei der Ubuntu Developer Summit für “Maverick Meerkat” dabei und dokumentiert sie in Bildern.
- Das größte Hallo fand abends statt. Von links nach rechts: Den Amerikaner Kenneth Wilmer (Design-Team) hat es vor Jahren der Liebe wegen n ach Bamberg geführt. Oliver Grawert aus Kassel (ARM-Team) und Daniel Holbach aus Berlin (Community-Team) sind beide schon seit 2004 bei Canonical dabei – also seit den Urzeiten der Ubuntu-Distribution.
- … und rechts oben die neuen Indicators. Man kann sie als generische Schnellzugriffs-Buttons beschreiben, die einer Programmfunktion zugeordnet sind, aber keinem bestimmten Programm.
- Jono Bacon, Chef des Community-Teams, eröffnete die Veranstaltung (in Flip-Flops).
- Natürlich wird nicht nur gearbeitet. Hier proben die Hobby-Musiker unter den Ubuntujanern für das große Abschlussfest am Freitagabend.
- Entwurf für den Sound-Indicator.
- Die Sessions sind mal mehr, mal weniger turbulent. In der hier abgebildeten Sitzung zu Gnome war schon mal die Aufforderung zu hören: “Leute, bleibt bitte bei der Sache.”
- In seinem Keynote-Referat präsentierte der Canonical-Eigner die neue Mobile-Desktop-Oberfläche Unity.
- Unity zeigt links eine Launcher-Leiste…
- Dieser Screenshot ist aus dem Demo-Video von Fanny Chevalier. Die gequetscht erscheinende roten Flächen schieben sich gerade aus dem Hintergrund hervor. Links wird im Dokument navigiert, oben über die Dokument-Versionen hinweg.
- Der Ort des Geschehens war ein abgelegenes Hotel nahe Brüssel, umgeben von Wald. Das Bild zeigt den Innenhof, der wegen regnerischen Wetters leider kaum Nutzung fand.
- Die Französin Fanny Chevalier stellte in einem weiteren Keynote-Referat auf dem Summit ihr Forschungsprojekt Diffamation vor, das eine Canonical-Mitarbeiterin für Ubuntu interessant fand und Fanny darum eingeladen hatte.
- Ivanka Majic ist Chefin des noch jungen Design-Teams, in dessen bisherige Arbeit sie der versammelten Ubuntu-Gemeinde in einem eigenen Keynote-Referat Einblick gewährte.
- So sieht das Herz der Ubuntu Developer Summits aus: Arbeitssessions. Hier stellt Kernel-Teammitglied Steve Conklin (2.v.r. im Vordergrund, schwarzes T-Shirt) seinen neuen Patchtracker vor. Ins Auge fasst sich Kernelteam-Chef Pete Graner. Die Team-Chefs waren gleichzeitig Thementrack-Leader und trugen orange T-Shirts.
- Entwurf für den Network-Manager in der Ubuntu Netbook Edition.
- Immer dabei: Ubuntu-Gründer Mark Shuttleworth hielt nicht nur ein Keynote-Referat über Ubuntus Perspektive, sondern gesellte sich wie jeder andere in die Arbeitssitzungen.
- Die 35-Jährige MMI-Spezialistin (Mensch-Maschine-Interface) kam im März 2009 zu Canonical und baute sich seitdem unter anderem ein 15-köpfiges Team auf. Foto: Ivanka Majic, CC-by-nc-sa 2.0
- Die Ubuntu Netbook Edition ist dem Desktop-Team zugeordnet. Rick Spencer ist Chef des Desktop-Teams von Canonical.
- Lustige Konversation: “Die können uns wirklich alle sehen?” – Im Freenode-Chat hatte jeder Raum einen eigenen Channel, dessen Wortverlauf in jeder Session an die Wand projieziert wurde.




















