Streit mit Microsoft: Tomtom verbündet sich mit Open Invention Network
Der von Microsoft verklagte Navigationsspezialist Tomtom hat erst eine Gegenklage eingereicht und verbündet sich nun mit dem Open Invention Network, das Open-Source-Patente fördert.
Nachdem Microsoft Tomtom wegen vermeintlichen Verstößen gegen acht eigene Software-Patenten verklagt hat, wehrt sich der Hersteller von Navigationsgeräten nun. Vergangene Woche verklagte Tomtom Microsoft, nun verbündet sich das Unternehmen zudem mit dem Open Invention Network (OIN).
Das Netzwerk, zu dem sich Firmen wie Google, IBM, Red Hat, Sony und Novell zusammengeschlossen haben, will innovative Software-Technologien im Open-Source-Bereich fördern und Rechtssicherheit anbieten. Das tut OIN, indem es Software-Patente erwirbt und diese an Privatleute vergibt, die jedoch erklären müssen, sie nicht gegen Linux und die assoziierten Firmen einzusetzen. Zudem kooperiert OIN mit den Linux Defenders und dem Software Freedom Law Center (SFLC).
Ob Microsofts Patente überhaupt Gültigkeit besitzen, dürfte OIN auch untersuchen. Das Projekt fahndet nach Prior Art, um bestehende Software-Patente auszuhebeln. Dabei prüft es, ob patentierte Algorithmen bereits vor der Patentierung existierten.





