Samba XP 2007 offiziell eröffnet
Volker Lendecke von der veranstaltenden Firma Sernet hat am zweiten Tag der Samba XP (23. bis 25. April) die Konferenz für Entwickler der freien Server-Software offiziell eröffnet.
Zuvor hat Gerald Carter, Mitglied des Samba Teams interessierten Administratoren in einem Workshop Einblick in die Samba-Technologie gegeben. Auf dem Programm der Konferenz stehen Vorträge der Samba-Entwickler Andrew Tridgell, Jeremy Allison (Google), John Terpstra (AMD) und Andrew Bartlett (Red Hat) und Howard Chu (OpenLDAP).
In seiner Einführung stellte Chairman John Terpstra das Samba-Projekt humorvoll als Unseen University of Incompatible Interoperability (UUII) vor. In Anspielung auf die Unsichtbare Universität aus Terry Pratchets Kultromanen aus der Scheibenwelt benannte Terpstra die verschiedenen "Departments" und Entwickler. Andrew Bartlett wurde so zum "Chief wizard of tamed chaos" (leitender Magier des gezähmten Chaos).
Howard Chu von OpenLDAP leitete seinen Vortrag mit einem Geigensolo ein. Anschließend ging er auf die Performance von Directory Services ein. Nach seinen Tests ist OpenLDAP den Kontrahenten ApacheDS, Opends oder Fedorads in allen Belangen überlegen.
Am dritten Tag der Veranstaltung werden in drei Tracks Vorträge von erfolgreichen Implementierungen, Weiterentwicklungen und Business Modellen vorgestellt. Referenten von Firmen wie IBM, HP, Siemens-Fujitsu und Red Hat sind ebenso vertreten wie Vortragende der Stadt München, des Wine-Projektes und von KDE.
Mit Samba können Linux Rechner sich für Windows Server ausgeben. Die Technologie nutzt dazu das SMB-Protokoll und kann seit Version 3 als Active Directory Client fungieren. Mit Samba Version 4 (für 2009 erwartet) soll ein Linux Server auch als Active Directory Server agieren können.





