Im zweiten Quartal seines Geschäftsjahres stiegen Umsatz und Gewinne beim amerikanischen Distributor Red Hat weiter zweistellig, nur wenig langsamer als im vorausgegangenen Quartal.
Für das Unternehmen endete das zweite Geschäftsquartal 2009 am 31. August 2008. Der Gesamtumsatz belief sich auf 164,4 Millionen US-Dollar und stieg damit um 29 Prozent verglichen mit dem Vorjahresquartal. Gegenüber den vorausgegangen drei Monaten sind das 5 Prozent Steigerung. Hiervon stammen 135,7 Millionen US-Dollar aus Software-Abonnements, auch dies bedeutet ein solides Wachstum von 24 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit fällt das Wachstum etwas geringer aus als im vorigen Quartal, in dem Red Hat noch 32 beziehungsweise 11 Prozent bei den Umsätzen zulegen konnte. Den Nettogewinn beziffert das Unternehmen auf 21,1 Millionen US-Dollar, umgerechnet 10 US-Cent pro Aktie, im Vorjahresquartal waren es 18,2 Millionen und 0,09 US-Dollar. Sein Unternehmensvermögen in liquiden Mitteln beziffert Red Hat auf 1,4 Milliarden US-Dollar.
Unternehmenschef Jim Whitehurst zeigt sich zufrieden mit dem Ergebnis: „Auch in Q2 konnten wir unsere Virtualisierungsstrategie fortsetzen. [...] Unser Ziel bei Red Hat ist eine umfassende Virtualisierungslösung vom Server bis hin zum Desktop“. Damit nennt er den wichtigsten Part der Unternehmensstrategie und bezieht er sich auf die Akquisition des Virtualisierungsanbieters Qumranet für 107 Millionen US-Dollar, die am 4. September bekanntgegeben wurde. In den Quartalszahlen ist dieser Zukauf noch nicht berücksichtigt.
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