Chiphersteller Intel meldet für das vierte Quartal des Geschäftsjahres 2007 einen Umsatz von 10,7 Milliarden US-Dollar. Der Quartalsgewinn beträgt rund 2,3 Milliarden US-Dollar.
Damit hat der Konzern sowohl den Umsatz (10,5 Prozent) als auch den Gewinn (51 Prozent) gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresquartal gesteigert. Die Börse reagierte dennoch enttäuscht, die Analysten hatten statt den von Intel gemeldeten 0,38 US-Dollar Gewinn pro Aktie 0,40 US-Dollar erwartet. Intel selbst teilt mit, dass der Umsatz um rund 88 Millionen US-Dollar unter dem Mittelwert der eigenen Prognose für das vierte Quartal liege.
Das gesamte Geschäftsjahr 2007 erzielte Intel einen Umsatz von 38,3 Milliarden US-Dollar und einen Gewinn von 6,9 Milliarden Dollar.
Intel-Chef Paul Otellini sieht rückblickend auf das Jahr 2007 die Investitionen in neue Produkte bei gleichzeitiger Effizienzsteigerung Früchte tragen. 32 Mikroprozessoren mit 45-Nanometer-Struktur seien eingeführt worden. Der Konzern berichtet von einer Rekordauslieferung von Prozessoren und Chipsets. Flashspeicherprodukte dagegen hat Intel weniger verkauft als selbst erwartet.
Intels Ausblick in das laufende erste Geschäftsquartal 2008 prognostiziert Intel zurückhaltend einen Umsatz zwischen 9,4 und 10 Milliarden US-Dollar.
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