Open Source im professionellen Einsatz

Open-Source-Handy: Openmoko-GUI in neuem Gewand

21.08.2007

Das Openmoko-Projekt hat für das Open-Source-basierende Mobiltelefon Neo1973 einen neuen Styleguide herausgegeben. Er soll unter anderem die Bedienung des Handys fingerfreundlicher machen.

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Das Openmoko-Projekt hat sich zusammen mit OpenedHand nochmals zusammengetan und die Benutzeroberfläche und die Schnittstellen des freien Neo1973 überarbeitet. Anlass waren nach Aussage von Sean Moss-Pultz zahlreiche E-Mails mit Anregungungen und Hinweisen. Unter dem Namen OM-2007.2 sind im Subversion-Repository bereits die ersten Anwendungen zu finden, die auf dem überarbeiteten Framework aufsetzen. Dazu gehören unter anderem die Wähloberfläche des Telefons, die Kontaktverwaltung und der Feed-Reader.

Neo 1973, ein auf Linux-basierendes Mobiltelefon des Openmoko-Projekts, das der taiwanische Hersteller FIC betreibt.

Der neue Styleguide ist im OpenMoko-Wiki zu finden. Die größten Änderungen erfuhr das User-Interface. Es wurde besser auf diee Hardware und die Form des Linux-Smartphones angepasst. Verbesserungen der visuellen Erscheinung sollen der Performance des Telefons zugute kommen und in einem geringeren Speicherverbrauch resultieren. Durch verschiedene Vereinfachung und Anpassungen sollen nun Eingaben, die mit dem Finger gemacht werden, deutlich präziser sein, so dass die Benutzung des Eingabestiftes nicht mehr notwendig sein soll. Um mehr Übersichtlichkeit zu erreichen wurde die Anzahl der Objekte auf dem Display verringert. Sie finden nun unterteilt in Tabs Platz.

Moss-Pultz betont am Ende seiner Mail jedoch, dass die gesamte Software und speziell das User-Interface noch in Entwicklung sind. In naher Zukunft will das Projekt einen ausführlichen Fahrplan für die weitere Software-Entwicklung vorstellen.

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