Open Office enthüllt Hintergründe der Security-Updates
08.09.2009
Früher als angekündigt hat das Open-Office-Projekt Informationen zu den Sicherheitslücken veröffentlicht, die Anlass zu den jüngsten Updates der freien Bürosoftware gegeben hatten.
Das Softwareprojekt hatte Anwendern der Versionszweige 3und 2 dringend zu Updates geraten. Nähere Informationen über die Sicherheitslücken waren zunächst für den 11. September angekündigt, nun sind sie bereits verfügbar.
Die erste Lücke (CVE-2009-0200 respektive CVE-2009-0201) betrifft die Verarbeitung von Dateien im Format Windows Metafile (WMF). Manipulierte Dateien in diesem proprietären Grafikformat könnten Heap Overflows auslösen und unter Umständen die Ausführung von eingeschleustem Code mit den Berechtigungen des Office-Anwenders ermöglichen. Für die Entdeckung dieses Problems bedankt sich das Open-Office-Team bei Dyon Balding von der Firma Secunia Research. Diese Lücke betrifft übrigens auch alle Versionen von Open Office 1.
Die zweite Lücke (CVE-2009-2414 beziehungsweise CVE-2009-2416) hat mit der Verarbeitung von XML-Dokumenten zu tun, und damit auch mit dem Open-Document-Format (ODF), dem hauseigenen Format der freien Office-Suite. Öffnet der Anwender ein speziell präpariertes XML-Dokument, wird unter Umständen Schadcode ausgeführt.
In beiden Fällen ist derzeit zwar kein funktionierender Exploit bekannt. Die sicherste Lösung lautet aber dennoch, eine aktualisierte Version der Software zu installieren, Open Office 3.1.1 oder 2.4.3.
Usage Landscape Enterprise Open Source Data Integration
Die Nachfrage nach Datenintegrationslösungen für Unternehmen ist zunehmend gestiegen und vor allem das Interesse an Open Source Technologien wird immer größer. Doch wie und von wem werden Open Source Datenintegrationslösungen genutzt und welches Nutzungsverhalten lässt sich daraus ableiten? Das vorliegende White Paper präsentiert die Erfahrungswerte von über 1000 Open Source Nutzern und liefert fundierte Antworten auf diese Fragen.
Daten Migration - Eine Publikation von Bloor Research
Datenmigrationsprojekte überschreiten häufig das Budget, neigen zu Verzögerung und werden unter Umständen komplett abgebrochen. Bloor Research ist eines der weltweit führenden IT-Forschungs-, Analyse- und Beratungsunternehmen und wird in dem vorliegenden White Paper die wichtigsten Aspekte dieser Problematik näher beleuchten. Ferner werden praktische Empfehlungen für erfolgreiche Migrationsprojekte gegeben, die Sie auf Ihr nächstes Projekt übertragen können.