Ab sofort steht die neue Xen-Version 4.1 zum Download bereit, in die seit dem letzten Release vor 11 Monaten fast 2000 Patches eingeflossen sind.
Zu den Neuerungen des aktuellen Release gehört unter anderem ein rückwärtskompatibler Nachfolger des weiterhin unterstützten XM/XEND-Toolstacks namens XL. Überarbeitet wurde auch der Credit1-Scheduler, der nun als Credit2 parallel zum alten Modell insbesondere latenzempfindliche und große Installationen besser unterstützen soll. Dabei werden nun nicht nur mehr als 255 CPUs unterstützt, sondern es lassen sich auch CPU-Pools bilden, die jeweils mit einem eigenen Scheduler ausgestattet sind. Jede VM wird einem solchen Pool zugewiesen, der etwa durch die Auswahl seines Schedulers wiederum auf einen bestimmten Typ Workload zugeschnitten sein kann.
Auch auf dem Weg in den Kernel sind die Xen-Entwickler wieder einen Schritt vorangekommen. Der Linux-Kernel 2.6.38 verfügt nun über eine Basis-Unterstützung für die initiale Xen-Domain dom0. In dieser Domain lassen sich zwar noch keine VMs starten, aber an entsprechenden weiteren Kernelpatches wird bereits gearbeitet. Diese News stammt vom Magazin Admin



