Für die neuen Funktionen setzt die Perl-Anwendung die Programme LM-Sensors und HDDTemp ein. Die Temperaturen stellt Monitorix wie alle anderen Systeminformationen auf einer Web-Oberfläche mit automatisch generierten Diagrammen da. Der neue Graph kann die Temperaturen von bis zu neun Festplatten und 4 CPUs anzeigen. Für die Web-Darstellung benötigt das Programm einen Apache-Webserver. Weitere Voraussetzung ist Perl in Version 5.005 oder neuer.

Monitorix kann eine Vielfalt von Systemdaten auf Unix-/Linux-Systemen überwachen: CPU-Auslastung und Speichernutzung, Belegung sowie I/O von Festplatten, bis zu fünf Netzwerkkarten sowie Dienste wie Samba, HTTP, SSH, POP und SMTP. Dabei lässt sich sowohl der lokale Rechner wie auch eine Vielzahl entfernter Hosts in die Überwachung einbinden. Spezielle Unterstützung gibt es für die HP Insight Management Agents von Proliant-Servern.

Zum Logging und zur Erzeugung der Graphen setzt das Programm RRDTool ein. Die gesamte Konfiguration findet in der Textdatei "/etc/monitorix.conf" statt.

Version 1.0.0 steht auf der Monitorix-Homepage zum Download unter GPLv2-Bedingungen bereit. Neben einem Quellcode-Archiv gibt es ein RPM-Paket für Red Hat und verwandte Distributionen wie Fedora und Centos.