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Microsoft und Melco Group treffen Patentabkommen für Linux-Geräte

Microsoft hat mit der Melco-Gruppe, zu der der japanische Speicher- und Netzwerkspezialist Buffalo gehört, ein Abkommen zu Softwarepatenten abgeschlossen, das insbesondere die Linux-Geräte des Unternehmens betrifft.

Laut der Pressemeldung von Microsoft bezieht sich das Abkommen, das Melco zu Lizenzzahlungen verpflichtet, im Speziellen auf die NAS-Geräte und Router von Buffalo mit Linux-Betriebssystem. Die Meldung zitiert dazu Hajime Nakai, Direktor und Vorstandsmitglied bei Buffalo:

"Während wir vorhaben, Windows Storage Server für unser NAS-Geschäft weiter auszubauen, wollten wir auch sicher gehen, dass unsere Open-Source- und Embedded-Linux-Geräte über einen entsprechenden Schutz vor IP (Intellectual Property, Anm. der Redaktion) verfügen. Durch die Zusammenarbeit mit Microsoft an einer gangbaren Business-Lösung sind wir in der Lage, unsere Kunden mit dem entsprechenden IP-Schutz zu decken und zugleich unsere Verpflichtungen gegenüber der GPLv2 voll zu wahren."

Welche Softwarepatente genau betroffen sind, hat Microsoft nicht bekanntgegeben.

(Marcel Hilzinger)
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Kommentare (4)
von
jscurtu,
18.07.2009 11:38
ARRRGGGG
Ich weis nicht, wenn ich sowas lese kommt es mir echt hoch!!
Ich fange richtig an MS und Apple zu hassen!!

Kein Toleranz für Intoleranz!!
von
derPoster,
17.07.2009 17:11
Das wäre ja noch schöner
Das wäre ja noch schöner, wenn man die Patente öffentlich benennen würde, dann könnte sie ja jemand anfechten.

btw. Buffalo kommt auf die Shitlist.
von
Dr. Nikolaus Klepp,
17.07.2009 13:14
Schutzgeld
Wenn das die Mafia macht, heißt's Schutzgeld.
von
Leo,
17.07.2009 09:36
Seltsam
Es ist schon sehr verwunderlich das immer wieder zu lesen ist das MS ein Patentabkommen abschließt. Zu den Patenten ist aber nie was zu lesen. Ich denke das MS diese Firmen ganz schön in die Zange nimmt. Eine Welt ohne Big-MS wäre eine bessere, glaub ich.