Man arbeitet an einem fremden Rechner und braucht ein Hilfsprogramm das nicht zur Hand ist. Kein Problem, im Internet ist es sofort gefunden und man kann es herunterladen. Lästig, dass man dazu seine Adresse angeben muss, aber was soll's. Selbst Profis sind zuweilen einen Moment lang unaufmerksam. Tage später flattert dann die saftige Rechnung für einen kostenpflichtigen Download oder ein lang laufendes Abo ins Haus - obwohl es sich bei der benötigten Software um Freeware oder ein kostenloses Open-Source-Programm gehandelt hatte. Man ist einem Fallensteller auf den Leim gegangen.

Wer jetzt sofort zahlt oder sich von den martialischen Mahnschreiben irgendwelcher Inkassofirmen einschüchtern lässt, der hat verloren. Denn das Geld später wieder zurückzufordern ist so gut wie unmöglich. Stattdessen sollte man in einer knappen Antwort bezweifeln, dass überhaupt ein Vertrag zustande gekommen ist. Falls doch, widerruft man ihn vorsorglich. Und zahlt nicht. Das wird in den allermeisten Fällen reichen, denn die Betrüger wissen, dass sie vor Gericht schlechte Karten hätten und begnügen sich mit dem Gewinn, den sie bei verängstigten Opfern einstreichen. Nur wenn ein Mahnbescheid eines Gerichtes eingehen sollte, müsste man unbedingt reagieren, könnte und sollte aber auch da widersprechen. Alle Einzelheiten zur besten Strategie gegen Internet-Betrüger erläutert dieser Beitrag.

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