Kolab-Live CD mit Horde auf Suse-Basis
Auf der Mailingliste des Kolabprojektes hat ein Announcement für Aufsehen gesorgt, das die Verfügbarkeit einer Suse-basierten Live-CD mit einem voll funktionsfähigen Kolab Groupware-Server verkündet.
Auf dem Webserver der Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung (Gwdg) ist seit kurzem eine komplette Live-Version des Kolab-Groupware-Servers erhältlich. Zum ersten Mal kommt dabei eine Suse-Version als Basis zum Einsatz, die den lange erwarteten Horde Webmailer integriert.
Interessierte Benutzer können die CD in Virtualisierungsumgebungen wie Virtualbox oder VMware testen, der vorkonfigurierte Kolab eignet sich aber auch für den Einsatz im LAN. Richard Bos, Kolab-Entwickler integrierte die Versionen kolab-2.2b3, horde-3.2rc1 und kde-3.5, und konfigurierte das System für den vollautomatischen Einsatz.
Die Suse-basierte Live-CD mit Kolab und dem Webclient Horde: Nach dem Booten findet sich der Anwender in der KDE-Oberfläche, wo sowohl der Groupware-Client Kontact als auch der Browser Konqueror gestartet sind. In letzterem ist bereits die Admin-Oberfläche und der Webclient geöffnet
Der Groupware-Server Kolab ist ein Projekt unter der GPLv3, neben den kommerziellen Outlook-Konnektoren stehen mit Kontact (KDE) und Horde (Web) drei Referenz-Clients zur Verfügung. Für die nächsten Versionen der Live-CD ist ein geplant, die Installation auf die Festplatte aus dem Live-System heraus zu ermöglichen.





