Kolab 3.0 ist da
Seit heute steht der freie Groupware-Server Kolab in seiner Version 3 zum Download bereit. Vor allem das neue Web-Interface für die Administration, aber auch der Webmailer Roundcube und die automatische Anbindung mobiler Geräte gehören zu den interessantesten Neuheiten.
Ausschließlich freie Software und Standardkomponenten verbaut der Server, doch die Anbindung seiner Clients stellte Admins und User immer wieder vor Probleme. Zahlreiche Administratoren sprachen mit Hass und Liebe gleichzeitig von der freien Groupwaresuite, die so viele Open-Source-Dogmen in sich vereint und ursprünglich vom BSI angestoßen wurde. Seit heute steht die lange erwartete Version 3 der Groupware zum Download, und die hat einige attraktive Neuheiten zu bieten, und kann einige Probleme der Vorgängerversionen lösen..
Wie ein Vorabtest der Groupware (das Linux-Magazin berichtet in seiner nächsten Ausgabe) zeigt, präsentiert sich Kolab 3 sehr aufgeräumt: Der komplett überarbeitete Installer macht keine Probleme mehr, Debian-Pakete stehen zur Verfügung und die drei wichtigsten Tools funktionieren out-of-the-box. Kolab 3 bringt ein neues, schickeres Web-Admin-Interface, dazu ersetzt jetzt der Mailer Roundcube den angestaubten und regelmäßig kontrovers diskutierten Horde-Client. Auch im Bundle enthalten ist Active-Sync-Anbindung für Smartphones.
Diese drei Komponenten funktionieren jetzt problemlos, doch anders sieht das Bild aus für den, der Desktop-Clients anbinden will. Vor allem Outlook und Thunderbird scheinen entweder noch keine Priorität (Thunderbird) oder keine mehr (Outlook) zu besitzen. Mehr dazu im nächsten Linux-Magazin, das auch eine Demoversion von Kolab 3 auf der DVD enthalten wird.





