Jolla veröffentlicht Sailfish-SDK
Offiziell unterstützt das SDK Ubuntu 12.10 und Fedora 18. Die ersten Smartphones mit dem neuen Betriebssystem sollen in der zweiten Jahreshälfte erscheinen.
Ursprünglich sollten die Geräte bereits Ende 2012 auf den Markt kommen. Sailfish OS basiert auf den mittlerweile eingestellten Smartphone-Betriebssystemen MeeGo und Mer. Das jetzt veröffentlichte Software Development Kit setzt VirtualBox ab Version 4.1.8, mindestens 5 GByte Festplattenplatz und 4 GByte Hauptspeicher voraus. Die Anwendungsentwicklung erfolgt mit Qt.
Als IDE kommt daher der QtCreator zum Einsatz, die Mer Build Engine übernimmt die Cross-Compilierung. Fertige Programme können Entwickler im Sailfish-OS-Emulator ausprobieren. Die Dokumentation sowie Repositories mit „zusätzlichen Bibliotheken und Open-Source-Code“ runden das Paket ab. Die vier derzeit unterstützten APIs sind die Sailfish Silica Qt Quick Components 1.0, die Standard Qt Quick Components 1.1, QtMobility 1.2 und QtWebKit 2.2.
Das finnische Unternehmen Jolla gründeten einige ehemalige Nokia-Mitarbeiter. Die Smartphones zielen vor allem auf den chinesischen Markt. Als Vertriebspartner soll bereits der chinesische Retailer D.Phone eingespannt sein.





