Igel bringt neuen Einsteiger-Thinclient
Mit einem neuen Thinclient-Modell zum Bruttopreis von rund 180 Euro möchte Igel Technology auch Schulen und kleinere Unternehmen für das Server-based Computing gewinnen.
Zur Zielgruppe für das Einsteigergerät namens Igel One zählt der Hersteller insbesondere Arztpraxen, Reisbüros und Anwalts- oder Steuerberaterkanzleien.
Das Gerät misst 142 x 55 x 174 Millimeter und lässt sich mittels optionalem Zubehör auf der Rückseiten eines Monitors anbringen. Im Rechner stecken eine VIA-Eden CPU mit 400 MHz, 512 MByte RAM sowie 1 GByte Flash-Speicher. Der lüfterlose Computer nimmt im Idle-Zustand 9 Watt Leistung auf, im Sleep-Modus 2 Watt.
Der Grafikchipsatz bietet eine maximale Auflösung von 1920 x 1440 Pixeln über den VGA-Ausgang. Daneben besitzt der Igel One eine 10/100-MBit/s-Ethernetschnittstelle, einen PS/2-Anschluss für die Tastatur sowie zwei USB-2.0-Ports. Wer eine parallele oder seriellen Schnittstelle benötigt, muss zum Adapter für USB greifen. Der Rechner besitzt außerdem einen Soundchip, einen internen Lautsprecher sowie einen Line-Ausgang und einen Mikrofoneingang.
Als Betriebssystem kommt die hauseigene Distribution Igel Linux zum Einsatz. Beim ersten Start wählt der Anwender das für seine Zwecke benötigte Protokoll, zur Auswahl stehen Microsofts RDP, Citrix ICA, Ericom PowerTerm WebConnect, NoMachine NX und Cendio ThinLinc. Die Administration der Clients erfolgt lokal oder per VNC-Zugang. Zum Drucken verwendet der Igel One LPD oder IPP.





