Open Source im professionellen Einsatz

Gimp 2.8 bringt Ein-Fenster-Modus

04.05.2012

Nach drei Jahren Entwicklungszeit können die Entwickler um Gimp-Kopf Martin Nordholts die Veröffentlichung der Version 2.8 melden.

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In dieser Zeit hat das freie Grafikprogramm umfangreiche Änderungen erfahren. Die augenfälligste ist der Ein-Fenster-Modus, der sich optional statt der gewohnten Mehrfensteransicht wählen lässt. Mehrspaltige Andockmenüs nennen die Macher ebenfalls als Highlights ihrer Arbeit. Auch sonst haben die Menüs Überarbeitungen erfahren, die sie platzsparender und komfortabler machen.

Ein-Fenster-Modus in Gimp 2.8.

Mit der klaren Trennung der Dialoge "Speichern" und "Exportieren" soll Gimp dem Nutzer nun Verwirrung ersparen. Gespeichert wird immer im Gimp-nativen XCF-Format. Der Export dient für andere Bildformate. Neuerungen birgt auch der Texteditor, der nun ebenfalls auf ein eigenes Fenster verzichtet, im Bildrahmen erscheint und neue Editierfunktionen mitbringt.

Die Release Notes führen den Nutzer mit bebilderten Übersichten in die Neuerungen ein. Derzeit ist Gimp nur in den Quellen zum Download erhältlich. Die gängigen Linux-Distributionen sollten aber demnächst über ihre Paketverwaltungen versorgt werden, heißt es im Downloadbereich.

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