Gema-Alternative C3S nimmt juristische Hürde

Die als Gema-Konkurrent angetretene Cultural Commons Collecting Society (C3S) hat sich offiziell gegründet und damit die erste von mehreren juristischen Hürden genommen. Sie möchte eine eigene Verwertungsgesellschaft auf Creative-Commons-Basis werden.

Auf der Gründungsversammlung haben die Aktivisten eine Satzung beschlossen und einen Verwaltungsrat gewählt. Dies ist jedoch nur die erste Hürde auf dem Weg zu einer funktionierenden Verwertungsgesellschaft: Als Nächstes muss nun ein Verband die Satzung prüfen. Stimmt dieser zu, kann sich die C3S als Europäische Genossenschaft eintragen lassen. 2015 will man dann beim Deutschen Patent- und Markenamt die Zulassung als Verwertungsgesellschaft beantragen.

Im Gegensatz zur Gema möchte die C3S auch einzelne Werke von Künstlern vertreten und ein anderes, faires und flexibleres Ausschüttungsmodell verwenden. Derzeit sammelt die C3S Spenden über die Crowdfunding-Plattform Startnext. Anvisiert sind 200 000 Euro, um Entwickler zu finanzieren und das Projekt weiter voranzubringen. Eine erste Generalversammlung aller Unterstützer soll voraussichtlich im März 2014 stattfinden.

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