Die Chief Information Officers (CIO) in Unternehmen sind laut einer Studie des US-Marktforschers Gartner nur bei fünf Prozent der IT-Investitionen federführend.
Die jeweiligen Finanzvorstände (CFO) haben dagegen laut der Studie 26 Prozent der IT. Investments allein autorisiert. Gartner hat die Studie zusammen mit der Financial Executives Research Foundation (FERF) und Financial Executives International (FEI) durchgeführt. Den Erkenntnissen zufolge sind 42 Prozent der IT-Abteilungen direkt dem CFO unterstellt, 33 Prozent der Geschäftsführung (CEO). Befragt wurden 344 Teilnehmer aus Unternehmen, 66 Prozent davon waren CFOs.
Die Analysten folgern aus dem großen Einfluss der Finanzchefs, dass diese dringen mit den entsprechenden IT-Kenntnissen ausgestattet sein sollten, weil sie die IT-Entwicklung ihres Unternehmens entscheidend beeinflussen. Die CFOs erwarten laut der Befragung ein moderates Wachstum bei den IT-Investments, das aber das Level vor der Finanzkrise in 2008 nicht erreichen werde.
Die Finanzleute sind der Studie zufolge am ehesten bereit Geld auszugeben, wenn das IT-Investment einen Wettbewerbsvorteil bringt.



