Mit 11 Prozent weniger verkauften Geräten im dritten Quartal 2011 enttäuscht der westeuropäische Markt den ein oder anderen Hersteller.
Das üblicherweise starke dritte Quartal, das sonst unter anderem von den PC-Käufen zum Schulbeginn nach den Sommerferien profitiert, kann nur 14,8 Millionen verkaufte Einheiten aufweisen, 11,4 Prozent weniger als im vergleichbaren Vorjahresquartal. Das Consumer-Segment ist dann mit einem Rückgang von fast 19 Prozent auch am stärksten betroffen.
Bei den Geräteklassen sind mobile Rechner mit rund 13 Prozent weniger Verkäufen als im dritten Quartal 2010 die Leidtragenden, besonders heftig sind die Einbrüche bei den Mini-Notebooks mit mehr als 40 Prozent. Desktop-Rechner verlieren rund 9 Prozent.
Die Analysten folgern, dass der erhoffte Aufschwung durch anstehende Migrationen auf Windows 7 von den eher pessimistischen ökonomischen Erwartungen zunichte gemacht wurde. Der professionelle PC-Markt zumindest verzeichnet ebenfalls Rückgänge um 2 Prozent im Jahresvergleich.
Hewlett-Packard erobert trotz der Querelen um einen Ausstieg aus dem PC-Geschäft den Spitzenplatz vor Acer. Asus hat sich durch wachsende Notebook-Umsätze im Konsumenten-Bereich, aber auch bei kleineren Unternehmen vor Dell auf Rang drei platzieren können. Apple ist auf dem fünften Platz und legt um 28 Prozent bei mobilen Geräten zu.
Die Betrachtung des deutschen Marktes durch Gartner: 3 Millionen verkaufte Geräte im dritten Quartal und damit 8 Prozent weniger als im vergleichbaren Vorjahresabschnitt. Damit verliere der deutsche Markt bereits im fünften Quartal in Folge. Auf Herstellerseite liegt HP ebenfalls vorne und liefert in Deutschland fast jeden vierten Firmen-PC. Acer verliert stark ((ein Minus von 42 Prozent) bleibt aber auf Platz zwei. Asus belegt den dritten Platz. Auf Rang vier schiebt sich Fujitsu nun vor Dell.



