Führungswechsel: Mandriva holt Chef mit Sanierungserfahrung
05.11.2008
Der französische Linux-Distributor Mandriva hat einen neuen Chef: Hervé Yahi übernimmt den Posten als Chief Executive Officer (CEO) von Francois Bancilhon.
Der Diplom-Physiker Herve Yahi bringt gut zwanzig Jahre Erfahrung in technisch orientierten Unternehmen mit. In seiner neuen Position bei Mandriva übernimmt er die Verantwortung für den gesamten Betriebsablauf, Geschäftsentwicklung, Marketing und Vertrieb. Der überraschende Wechsel in der Führungsspitze wird laut Mandriva-Pressesprecherin Vanessa Wall derzeit von Bancilhon begleitet; der bisherige Firmenchef soll dem neuen CEO in den nächsten Wochen beratend zur Seite stehen.
Für den Linux-Distributor, der seit geraumer Zeit mit finanziellen Schwierigkeiten kämpft, qualifiziert sich Yahi laut der offiziellen Ankündigung vor allem durch seine Erfahrung mit erfolgreicher Restrukturierung, Sanierung und bei Unternehmenszusammenschlüssen. Zuletzt war Yahi bei dem französischen Software-Unternehmen Dassault Systemes, spezialisiert auf Product Lifecycle Managment (PLM). Hier hatte er die Leitung der Unternehmensbereiche von 3D4All und Virtools. Letztere hatte Yahi nach einer finanziellen Rettungsaktion an das die Dassault-Gruppe verkauft. Seine ersten Sporen verdiente sich Yahi als Abteilungsleiter der Abteilung SI&S bei dem französischen IT-Anbieter Bull, der sich seit einiger Zeit verstärkt als Linux und Open Source-Anbieter präsentiert.
Im August 2007 machte Francois Bancilhon in einer persönlichen Einschätzung noch „Licht am Ende des Tunnels“ für Mandriva aus (Linux-Magazin Online berichtete). Der Optimismus war verfrüht, wie der Geschäftsbericht im Januar 2008 offenbarte. Mit den Zukäufen Connectiva, EdgeIT und Linbox fuhr das Unternehmen trotz der prekären Finanzlage einen Expansionskurs.
Open Source Datenintegration in der Praxis: Fallstudien und Anwendungsbeispiele
Über die letzten Jahre hinweg haben sich Open Source Lösungen als fester Bestandteil des gesamten Datenintegrationsmarktes etabliert. Viele Unternehmen haben bereits das Open Source Modell für Ihre Datenintegrationsprojekte aufgegriffen. Das vorliegende White Paper illustriert anhand ausgewählter Fallstudien und Anwendungsbeispiele die Implementierung von Open Source Datenintegration in der Praxis und benennt die daraus resultierenden Vorteile.
Obwohl in den letzten Jahren viele technische Fortschritte erzielt werden konnten, verfügen die meisten Datenintegrationsprozesse nach wie vor nur über eine sehr begrenzte Automatisierung. Das vorliegende White Paper von dem Industry Analyst Mark Madson wird zunächst ein grundlegendes Verständnis von Daten Integration vermitteln, die Vorzüge von Open Source Lösungen für Daten Integration erläutern und Ihnen professionelle Empfehlungen geben, damit Sie Ihre Integrationsjobs noch einfacher und produktiver gestalten können.