Firefox: Neue Beta und Security-Update
Anfang der Woche hat Mozilla seinen Firefox-Browsern Updates verpasst. Sie sollen für mehr Stabilität und Sicherheit sorgen.
Gleich mit zwei Updates für Firefox eröffnete das Mozilla-Projekt gestern die neue Woche. Zum einen erschien der Firefox 3.5 in der Beta-Version 4, zum anderen erschien mit der Version 3.0.10 ein Update für den stabilen Firefox 3.0.
Ersterer befindet sich weiterhin im Beta-Stadium, hieß vor kurzem noch Firefox 3.1 und eignet sich bisher lediglich für Testzwecke. Mit dem Browser will das Mozilla-Projekt die Performance, aber auch die Geschwindigkeit beim Surfen verbessern und die Kompatibilität zu Webseiten steigern. Die Beta gibt es nun in 70 Sprachen und ein geplanter privater Browser-Modus ist an Bord. Die integrierte JavaScript-Engine TraceMonkey soll mehr leisten und stabiler arbeiten.
Eine Geolocation-Funktion soll die Lokalisierung des geografischen Standort des Anwenders ermöglichen. Dank "spekulativem Parsing" rendert Gecko die Inhalte von Webseiten schneller, über die Integration der Video- und Audio-Elemente von HTML 5, haben wir bereits berichtet. Das CSS von 3.5 kennt zudem neue Eigenschaften und Schriften lassen sich zukünftig herunterladen. Nicht zuletzt kommt Firefox besser mit Vektorgrafik-Transformationen zurecht und verfügt über die Implementierung eines Offline-Datenspeichers, wie ihn HTML 5 definiert. In diesem können Web-Anwendungen clientseitig Daten im strukturierten SQL-Format ablegen.
Der stabile Firefox 3.0.10 wartet indes mit weniger fulminanten Veränderungen auf. Das Update schließt eine Sicherheitslücke, die den Browser abstürzen ließ und die aus einem Speicherzugriffsfehler resultierte, der sich auch für Angriffe ausnutzen ließ. Auch Abstürze beim Ansehen des Quellcodes mit dem HTML Validator bügeln die Patches aus. Innerhalb der nächsten 48 Stunden spielt Firefox die Flicken automatisch ein. Wer hingegen die neue Beta-Version 3.5 testen will, lädt diese am besten von der Mozilla-Webseite herunter.





