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Fedora 16 plant Systemd und Btrfs als Standard

20.07.2011

Das Fedora-Projekt legt in diesen Tagen die geplanten Features für die kommende Version 16 der Linux-Distribution fest.

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Wie andere Distributionen soll Fedora 16 auf HAL verzichten und auf Grub 2 als Bootloader umsteigen. Systemd wird zum Standard-Init-System, Btrfs zum Standard-Dateisystem. Als Desktopumgebungen sind Gnome 3.2 und KDE Plasma Workspaces 4.7 vorgesehen.

Daneben sind für das Ende Oktober 2011 erscheinende Fedora 16 einige Tools für die Virtualisierung geplant, darunter Spice, eine Verwaltungssoftware für virtualisierte Desktops, Virt-Manager und Virt-Sandbox. Dem Cloud Computing dienen CloudFS, eine Cloud-Ausgabe des GlusterFS, Cloudstack, Condor Cloud, Pacemaker-Cloud und Aeolus Conductor.

Für Entwickler soll es die Boost-Bibliothek in der jüngsten Upstream-Version 1.47 geben, außerdem stehen Ada-Entwicklertools und die Haskell-Platform samt GHC 7.0.4. auf dem Plan. Perl wird auf Version 5.14 aktualisiert, und für in C geschriebene Python-Extensions ist ein Tool zur statischen Analyse in Vorbereitung.

Eine Übersicht der Fedora-16-Features gibt es auf einer Seite im Fedora-Wiki, die weiterführende Links enthält.

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