Open Source im professionellen Einsatz

FFmpeg 3.1 veröffentlicht

29.06.2016

Videos konvertiert unter Linux häufig das FFmpeg-Paket. Dessen Entwickler haben jetzt eine neue Version 3.1 veröffentlicht, die mit einigen neuen Funktionen glänzt. Dazu zählen unter anderem zahlreiche neue Filter.

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FFmpeg 3.1 kann jetzt Videos via VA-API hardwarebeschleunigt in die Formate H.264, HEVC und MJPEG überführen. Darüber hinaus unterstützt die neue Version die hardwarebeschleunigte Konvertierung und Skalierung via VA-API und libnpp/CUDA.

Des Weiteren gibt es einen Encoder für OpenMAX IL, der auch den Raspberry Pi unterstützt. Für IFF ANIM steht ein Demuxer und Decoder bereit, für AudioToolbox-Material liegen Encoder und Decoder vor. Der utvideo-Decoder kommt jetzt mit 10-Bit Farbtiefe zurecht.

Einen neuen Decoder gibt es auch für den YUY2 Lossless Codec und den MediaCodec H.264. Dazu gesellt sich ein neuer Encoder für VideoToolbox H.264. Verbesserungen gab es auch bei der Unterstützung des OpenEXR-Formats.

Zu den zahlreichen neuen Filtern zählen der loop-Video-Filter, der Bob Weaver Deinterlacing-Filter, der Firequalizer-Filter, der Datascope-Filter, Bench- und Abench-Filter sowie der Ciescope-Filter. Bitstream-Filter erlauben es, die DTS Core-Daten aus einem Audio-Stream zu extrahieren.

Abschließend haben die Entwickler die „libdcadec“ sowie den „libutvideo“-Wrapper aus dem Paket entfernt. Sämtliche Neuerungen listet die offizielle Ankündigung von FFmpeg 3.1 auf.

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