Zum Auftakt der Internationalen Konferenz Advancing E-Government des Bundesinnenministeriums bricht Microsoft Deutschland eine Lanze für offene Standards.
Die Initiative der Bundesregierung, sich für offene Standards einzusetzen, sei begrüßenswert, lässt Microsoft wissen. Dabei hebt das Unternehmen besonders den aus dem eigenen Haus stammenden ECMA-Standard Office Open XML hervor, der seit Januar für die ISO-Standardisierung vorgeschlagen ist. Gegenüber anderen Formaten zeigt sich Microsoft konziliant: Das bereits von der ISO anerkannt Open Document Format und Office Open XML bedienten jeweils unterschiedliche Ansprüche des Marktes. Es handle sich jedoch nur um zwei von vielen Formaten zur Darstellung von Dokumenten.
Die internationale E-Government-Konferenz wird vom Bundesministerium des Inneren im Zuge der EU-Ratspräsidentschaft organisiert. An zwei Tagen treffen sich dabei Experten aus Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft in Berlin. Auf der Agenda stehen unter anderen die Themen elektronische Identifizierung, Abbau von Bürokratie und die Frage, welche Dokumentenformate die EU-Mitgliedstaaten künftig gemeinsam einsetzen könnten. Das Thema Dokumentenaustausch wird unter anderem in einem Workshop behandelt.



