Debian-Gründer geht zu Sun

Ian Murdock, der Gründer der freien Linux-Distribution Debian, tritt den Posten des Chief Operating Platforms Officer bei der Firma Sun Microsystems an.

In seinem Weblog schreibt Murdock, er werde sich auf seiner neuen Stelle für ein benutzerfreundlicheres Solaris einsetzen. Gleichzeitig möchte er Linux zu einem wichtigen Bestandteil von Suns Betriebssystemstrategie machen. Mit seinem neuen Arbeitgeber verbindet der Debian-Gründer positive Erinnerungen an die frühen Neunziger Jahre: Wie viele der ersten Linux-Entwickler habe er sein Wissen über Computer den alten Sun-Workstations zu verdanken, schreibt er im Blog.

Ian Murdock gründete das Debian-Projekt im Jahr 1994 und leitete es bis 1996. Die Bezeichnung “Debian” ist aus Debra, dem Namen von Murdocks Ehefrau, und seinem eigenen Vornamen gebildet. Mit seiner Firma Progeny entwickelte er später ein benutzerfreundliches Desktop-Linux auf Debian-Basis mit grafischem Installationsprogramm.

Murdock gibt seine Stelle als CTO der Linux Foundation auf, bleibt aber Vorsitzender der Arbeitsgruppe für die Linux Standard Base (LSB).

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