Open Source im professionellen Einsatz

Canonicals Landscape soll bis 40.000 Rechner verwalten

14.09.2012

In einer Pressemitteilung verweist Canonical auf eine unabhängige Studie von Enterprise Management Associate. Deren Daten würden zeigen, dass Landscape die Kosten einer IT-Abteilung unter bestimmten Umständen um zwei Drittel senken könne.

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Ein Return of Investment (ROI) von mehr als 1000% in fünf Jahren verspricht eine unabhängige Studie von Enterprise Management Associate, wenn ein Unternehmen 1000 Ubuntu-Clients einsetze und diese mit Hilfe von Landscape verwalte. Das werde möglich, weil ein Admin mit Landscape problemlos große Zahlen von Rechner verwalten könne, schreibt Canonical in einer Pressemitteilung - konkret bis zu 40.000. Landscape automatisiere die üblichen Arbeitsschritte und reduziere die Komplexität beim Verwalten der Server.

In der Meldung kündigt Canonical Updates für die Administrationsoberfläche an. Dank der neuen und verbesserten Funktionen erfülle man die Sicherheitsstandards von Kreditkarteninstituten und Regierungen (PCI DSS, HIPAA/HITECH, SOX), die unter anderem Vorgaben für den Umgang mit Patches, Sicherheit und Benutzerzugriffe machen. Zentralisierte Werkzeuge würden dabei helfen, Updates für die Server einzuspielen und Compliance-Reports für alle Elemente der Infrastruktur zu erstellen.

Zudem erlaube Landscape nun verbesserte Rollen-basierte Zugriffe und biete zudem eine vollständiges API an, was bedeutet, dass es sich in existierende Infrastrukturen integrieren lässt, etwa Puppet, Nagios oder Ticket-Systeme. Auch Admin-Skripte ließen sich über das API einfach anbinden. Zudem könne man mit Landscape laut Canonical lokale Paketquellen aufsetzen und verwalten sowie die für Ubuntu verfügbaren Systeme einbinden, etwa Metal-as-a-service (MaaS), das Rechner mit Betriebssystemen betankt.

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