Bundesregierung bringt ODF in die Verwaltungen
Der IT-Rat der deutschen Bundesregierung will das Open Document Format (ODF) schrittweise in der Bundesverwaltung einsetzen.
Damit setzt der IT-Rat den Beschluss des Bundestages vom Juli 2007 um, gemäß dem durch den Einsatz offener Dokumentenstandards und offener Dokumentenaustauschformate der Wettbewerb gestärkt werden soll. Zu den Wettbewerbern, die damit ebenfalls im Rennen bleiben zählt Microsoft mit seinem Dokumentenformat Office Open XML OOXML). Insbesondere die Einsatzmöglichkeiten auch dieses Formats wolle man prüfen, heißt es in einer Mitteilung des IT-Ratsvorsitzenden, Staatssekretär Hans Bernhard Beus. Sowohl ODF als auch OOXML sind inzwischen als ISO-Standards veröffentlicht.
Der Zeitrahmen für den ODF-Einsatz reicht bis ins Jahr 2010, spätestens ab diesem Zeitpunkt sollen die Behörden in der Lage sein, ODF-Dokumente zu "empfangen und zu versenden, zu lesen und auch zu bearbeiten".





