Bull Deutschland und Exo haben sich zusammengetan, um in Deutschland die quelloffene Exo-Software für die Java-orientierte Unternehmen anzubieten .
Der aus Frankreich stammende Systemintegrator Bull hat nun in Deutschland eine Service-Einheit geschaffen, die lokal bei der Realisierung von Projekten auf Basis der Exo-Portalsoftware hilft. Bull bietet auch Hardware an, Vorinstallationen mit Exo sind aber vorerst nicht geplant.
Bull beruft sich auf interne Erfahrungen mit der Exo-Software:: “Unser Intranet mit 8.000 Benutzern auf der ganzen Welt läuft unter Exo mit unserem Stack”, gibt Michael Gerhards zu Protokoll, der Geschäftsführer von Bull Deutschland. Das Systemhaus hat zum Programmcode von Exo beigetragen.
Exo arbeitet mit den Open-Source-Lösungen Jonas, Orchestra und Bonita zusammen. Mit der Exo-Plattform bietet Bull nach eigener Auffassung nun den umfangreichsten Java-Stack für Unternehmen an.
Bull, aus Frankreich stammend, versteht sich unter anderem als Open-Source-Systemintegrator. Exo ist ein Java-Unternehmen mit Hauptsitz in San Francisco, daneben in Frankreich, Vietnam, Tunesien und der Ukraine, das im Jahr 2002 als Open-Source-Projekt für einen Portlet-Container entstand. Die Exo-Plattform setzt auf Anwendungsserver wie Tomcat, Jboss oder Spring auf und verspricht Java-Entwicklern, Unternehmensanwendungen mittels Webseiten, Contentmanagement und Gadgets leicht zu sozialen und kommunikativen Applikationen a la Web 2.0 aufzuwerten.



