Ein Verbund von Automobilherstellern hat sich für den Einsatz der Linux-Plattform von Wind River entschieden, um gemeinsam an der Kommunikation zwischen Fahrzeugen zu forschen. Das Projekt gliedert sich in ein von der US-Regierung gefördertes Programm ein.
Hinter dem Vehicle Infrastructure Integration Consortium (VIIC), das die General Purpose Platform in der Linux-Version einsetzt, stehen BMW Nordamerika, DaimlerChrysler, Ford und General Motors. Ein Ziel der Initiative ist es, Lösungen zu entwickeln, mit denen Fahrzeuge untereinander und mit den Insassen kommunizieren können. Dieses so genannte Onboard Equipment (OBE) soll für mehr Sicherheit sorgen und nebenbei neue Services für die Autofahrer ermöglichen.
Im Vordergrund der Forschung steht die Überprüfung der Machbarkeit der Technologie. Für die Kommunikation braucht es eine Fahrzeug-Infrastruktur, Kommunikationsstandards und Implementierungsstrategien. Der Herstellerverbund prüft deshalb auch die Anforderungen für Aufbau und Betrieb von digitalen Funk- und Kommunikationssystemen auf den Hauptverkehrsstrecken in den USA.
Von der technischen Warte aus gesehen ist das Projekt nur grob beschrieben: Das Equipment soll aus einer OSGi-/Java-basierten Plattform bestehen, mit diversen Interfaces für die Kommunikation von Fahrzeug zu Fahrzeug und Mensch zu Fahrzeug. GPS, Dedicated Short Range Communication (DSRC-) und Java-APIs zählen ebenfalls dazu.



