Auf Vias Netnotes soll auch Linux laufen

Der Chiphersteller Via Technologies hat eine neue Notebook-Klasse vorgestellt, die auch das Linux-Betriebssystem anvisiert. Die mit Via-Chips ausgestatteten so genannten Netnotes gibt es zunächst nur in China .

Die neue Notebook-Kategorie soll den niedrigen Preis und die Kleinheit von Netbooks mit der Leistungsfähigkeit von Notebooks verbinden und zum Beispiel HD-fähig sein. Noch im September sollen in China die ersten Geräte vorstellig werden, die erstmal nur den Herstellern des Via-Partnerprogramms Global Mobility Bazaar zugänglich sind. Neben Windows Vista und Windows XP sollen die Neuzugänge auf dem Netbook-Markt alle gängigen Linux-Distributionen unterstützen.

Die kleinen Starken zeigen Auflösungen zwischen 1024×600 und 1366×768 Pixeln auf Bildschirmen zu 10,2 bis 12,1 Zoll. Als Prozessor sollen entweder der Via C7 (Mobilversion) oder der etwas kleinere und schnellere Via Nano zum Einsatz kommen. Für die hochauflösende Bilddarstellung soll der im Mai vorgestellte Via VX855 Media System Processor sorgen. Die Arbeitsspeicherausrüstung mit DDR2-Riegeln beträgt maximal 2 GByte, der Festspeicher 160 oder 320 GByte als Harddisk. Als Gewicht ist weniger als 1 Kilogramm angepeilt.

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