Acer plant Android-Netbooks im Spätsommer

Der Notebook-Hersteller ist der Meinung, Android werde den Netbook-Markt in den nächsten zwei Jahren kräftig beflügeln .

Das erste Aspire One mit Android soll im dritten Quartal auf den Markt kommen. Mehr als diese Ankündigung lässt das Unternehmen nicht verlauten, etwa Preise oder Regionen der Markteinführung. Auf der Computex in Taiwan gab es aber auf einer Pressekonferenz bekannt, dass Intels Atom-Plattform die Hardwarebasis sein soll.

Acer plant Android in Zukunft bei der Mehrzahl der angebotenen Netbooks als Alternative zu Windows anzubieten. Die Acer Group, die 1976 unter dem Namen Multitech in Taiwan entstand, gibt sich optimistisch hinsichtlich der Marktmacht des quelloffenen Google-Betriebssystems: “Wir glauben, dass Android deutlich zum weltweiten Wachstum des Netbook-Marktes beitragen wird”, heißt es in der Pressemitteilung.

Android erblickte im November 2007 das Licht der Öffentlichkeit und erobert seitdem den mobilen Markt. Erst in jüngster Zeit erschienen Android-Netbooks auf der Bildfläche, etwa der chinesische Hersteller Skytone kündigte eines an. An Herstellern machten zuletzt MIPS Technologies und Nvidia ihre Android-Adaption öffentlich, Wind River bastelte für Qualcomm und für Kyocera Wireless an der Software. Den Massenmarkt erschloss sie sich allerdings mit Mobiltelefonen: Vor Nokias Symbian und dem freien Handy-Betriebssystem der Limo-Foundation weihte Hersteller HTC im Auftrag T-Mobiles das Betriebssystem, das die Open Handset Alliance gemeinschaftlich verwaltet, dem breiten Konsumentenmassenmarkt (siehe Video, in dem HTC sich zur Marktreife Androids bekennt). Den Nachfolger des G1 soll es nach Angaben T-Mobiles noch diesen Frühsommer geben.

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